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Mythos und Wirklichkeit: Gymnasium der Stadt Lennestadt ermöglicht kritische Auseinandersetzung mit der Geschichte der DDR

Zeitzeugengespräch und Ausstellungseröffnung

„Ich schätze die mir geschenkte Freiheit als mein höchstes Gut. Vielleicht kann, wer niemals der Freiheit beraubt wurde und auf die elementarsten Bedürfnisse hat verzichten müssen, diese Freiheit gar nicht genug schätzen.“ – Diese Worte stammen von Christoph Becke (Mitglied der Vereinigung der Opfer des Stalinismus e.V.), der, 1952 geboren und in der DDR aufgewachsen, 1978 wegen eines missglückten Fluchtversuchs in den Westen zu anderthalb Jahren Gefängnis verurteilt und schließlich von der Bundesrepublik Deutschland zu Beginn des Jahres 1979 „freigekauft“ wurde. Seine ganz persönlichen Erfahrungen als Bürger eines Staates, der dem Anspruch, demokratisch zu sein, allenfalls noch durch seinen Namen gerecht wurde, schilderte Becke am 8. Mai  im Rahmen eines beeindruckenden Zeitzeugengespräches mit Oberstufenschülerinnen und -schülern des Gymnasiums der Stadt Lennestadt. Die Veranstaltung bildete den thematischen Auftakt für die von der Konrad-Adenauer-Stiftung konzipierte Ausstellung „Die DDR – Mythos und Wirklichkeit“, die noch bis zum 24. Mai 2019 in den Räumen der Schule zu sehen ist.
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