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Drei mal ausverkauftes Haus

Aufführung der Oper "Hänsel und Gretel"

Nach monatelangen Proben kam nun die Oper "Hänsel und Gretel" zur Aufführung. Wie schon bei den vorherigen Veranstaltungen war die drei Vorführungen schon nach kurzer Zeit ausverkauft und so spielten die Akteure von Schülern, Lehrern und Ehemaligen, sowie das Orchester zusammengesetzt aus Musikern der Jungen Philharmonie Lennestadt, der Musikschule Lennestadt-Kirchhundem, des Collegium Musicum Lennestadt und des Schulorchesters am GymSL dreimal vor vollem Haus.

Ganz sanft führte der „Abendsegen“, das Hauptmotiv der Oper, die Zuhörer hinaus aus dem Alltag in eine von Sängerin und Gesangspädagogin Christa Maria Jürgens bezaubernd inszenierte und choreographierte Märchenwelt, die als Traumerlebnis heutiger Kinder dargestellt wurde. Hierzu passte auch das zunächst modern anmutende, sich dann fantasievoll verändernde Bühnenbild.

„Zum Sterben müde“ ist die Mutter (Lisa Epe, Vivien Beckmann), als ihr Mann (Gregor Klein) mit einem flotten „Rallalala, heisa“ auf den Lippen von der Arbeit heimkehrt, die Kinder schon fortgeschickt sind. Hänsel (Sina Bartels, Lena Böhmer) und Gretel (Sophia Fehlemann, Marie Salewski) erscheinen dabei so echt wie Erwachsene in diesen Rollen gar nicht mehr sein können. Zudem haben sie unübersehbares Schauspieltalent und bewundernswert ausdrucksvolle Stimmen in Sopran und Mezzosopran, sowohl bei übermütigen Liedern wie „Suse, liebe Suse“ als auch – und dabei bis ins Innerste berührend - beim Duett „Abends will ich schlafen gehen“: knieend und voller Inbrunst, dabei feinfühlig vom Orchester begleitet, singen sie sich in die Herzen der andächtig Lauschenden. Dann erscheinen in einer traumhaft schönen Choreographie der weißgewandete und in unwirkliches Licht getauchte, vielstimmige Chor aus allen drei Jahrgangsstufen, der Sandmann (Anna-Lena Schmidt, Antonia Langer) und der tolle Solotänzer Pascal Cremer.

Am nächsten Morgen, geweckt vom Taumann (Alicia Schmittgens, Isabel Kwiram), entdecken Hänsel und Gretel das Hexenhaus mit der urkomisch und unheimlich zugleich erscheinenden Hexe (Michael Baumhöver, Tobias Ludwig). Nach deren Tod werden die zu Lebkuchen verhexten Kinder (Chor) in einer beeindruckenden Darstellung zum Leben erweckt, finden langsam - wie auch die entrückt erscheinenden Zuschauer - wieder in die Wirklichkeit zurück. Aufbrausender, begeisterter Applaus für diese bezaubernde Vorstellun.

Vor Weihnachten wir eine DVD für alle Interessierten im GmS erhältlich sein.
Wir werden Sie rechtzeitig informieren.

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Der Westen
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