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Sauerländer erobern das Tal der Loreley

Klassen 5a, 5b, 5c, 5d des GymSL auf gemeinsamer Fahrt

Am 23.06.2014 war es soweit. Um 8:40 Uhr verließen die beiden Busse des Reiseunternehmers Hennecke mit den Klassen 5a, 5b, 5c, 5d und deren Klassenlehrinnen und Klassenlehrern Bord das schöne Sauerland, um die langersehnte dreitägige Klassenfahrt nach Oberwesel am Rhein anzutreten. Im Anschluss an das sozialintegrative Theaterprojekt wurde die Klassenfahrt mit der kompletten Jahrgangstufe 5 und nicht – wie bisher üblich – klassenweise durchgeführt.

Zielsetzung war es, das klassenübergreifende soziale Miteinander zu fördern, d.h. Freundschaften über die Klassengrenzen hinweg anzubahnen, vorhandene zu stärken und Gemeinschaftserlebnisse zu ermöglichen. Das im Tal der Loreley, und damit im schönsten Teil des Rheins zwischen Bingen und Koblenz, gelegene Jugendgästehaus Oberwesel in unmittelbarer Nähe zur Schönburg erwies sich als die perfekte Wahl für unsere Klassenfahrt. Die erst kürzlich (2012-2013) für 3 Mio. Euro modernisierte Jugendherberge bot mit ihren insgesamt 250 Betten nicht nur ausreichend Platz für unsere vier Klassen sondern überzeugte mit den dort verfügbaren Einrichtungen und Angeboten. Die Zwei- bis Fünfpersonenzimmer waren ansprechend gestaltet, sauber, modern eingerichtet und qualitativ hochwertig.

Am zweiten Tag unternahmen die Klassen zunächst mit ihren Klassenlehrer/innen klasseninterne Unternehmungen. Die 5a [Dinse/Setzer] erkundete als Zeit-Detektive die nähere Umgebung und löste eine spannende historische Detektivgeschichte gefolgt von aktionsreichen erlebnispädagogischen Spielen. Die 5bwanderte von Oberwesel nach St. Goar und erlebte hierbei Abenteuerliches. So musste ein Klettersteig in schwindelerregender Höhe, hoch über dem Rheintal, bewältig werden und die Klasse verdiente sich nach einer Fährüberfahrt nach St. Goarshausen einige rasante Abfahrten auf der Sommerrodelbahn Loreley-Bob. Die 5c schließlich begab sich auf eine Schifffahrt auf dem pittoresken Rhein nach St. Goar, erkletterte wagemutig den Berg mit der zuvor erwähnten Sommerrodelbahn und besichtigte im Anschluss die mittelalterliche Burg St. Rheinfels. Auch die 5d rodelte mit bis zu 40 km/h das Loreleyplateau herunter und ließ sich auf Burg St. Rheinfels, der größten Burgruine am Rhein, ins 14. Jahrhundert versetzen.

Neben diesen individuellen Unternehmungen der einzelnen Klassen hatten wir die Möglichkeit, das vorabendliche und abendliche Programm nach dem Bausteinprinzip zu gestalten und unseren Schülerinnen und Schülern somit an zwei Tagen Wahlfreiräume für ihre eigenen Interessen und Vorlieben einzuräumen. Es war ihnen möglich, am Lagerfeuer Marshmallows zu grillen, Fußball auf dem zur Jugendherberge gehörenden Fußballplatz zu spielen, die Natur auf einer Nachtwanderung durch den nahegelegenen Weinberg zu erkunden, Tischtennis zu spielen, sich bei Wasserspielen im kleinen, aber feinen hauseigenen Schwimmbad zu amüsieren oder sich bei Gesellschaftsspielen noch näher kennenzulernen. Alle Angebote fanden selbstverständlich unter Aufsicht der aktiv involvierten Lehrerinnen und Lehrer statt. Aber auch die Freizeit kam nicht zu kurz. Immer wieder gab es Zeiträume zur freien Gestaltung, in denen die Schülerinnen und Schüler aus dem Angebot der Jugendherberge schöpfen (Spielplatz, Fußballplatz, Spielesammlung, Tischtennisplatten…) oder einfach ungestört auf den Zimmern z.B. Pflicht oder Wahrheit spielen konnten.

Abgerundet wurde unsere dreitägige Fahrt schließlich durch die Besichtigung der Festung Ehren-breitstein (Koblenz) auf der Rückreise. Insgesamt, so bilanzieren Lehrinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler gleichermaßen, war es eine sehr gelungene Klassenfahrt mit vielen schönen Erlebnissen, die uns allen in positiver Erinnerung bleiben wird und die die Klassen- und das Jahrgangsstufengefüge nachhaltig geprägt hat.
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