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Einmal im Jahr wird römisch gelebt

Latein

Unterricht

Lehrbuch

Unser derzeitiges Lehrwerk trägt den Titel „CURSUS“, was mit „Kurs“, „Lauf“, „Laufbahn“, aber auch mit „Route“ oder „Marschrichtung“ übersetzt werden kann. Es gibt sozusagen die „Route“ vor, die beim Lateinlernen eingeschlagen wird.
Dabei begleiten wir in den ersten 20 Lektionen die beiden wohlhabenden und eng befreundeten römischen Familien der Flavier und Domitier durch ihr Leben. Wir lernen deren typisch römischen Alltag kennen, teilweise geht es aber auch abenteuerlich zu.
In den späteren Lektionen werden zentrale Themen der griechisch-römischen Antike behandelt, wie z. B. der trojanische Krieg, der Brand Roms oder der Ausbruch des Vesuvs. Auch wichtige antike Persönlichkeiten, wie z. B. Cicero, werden vorgestellt.

Warum Latein?

Diese Frage ist immer wieder, und vor allem in den letzten Jahren, gestellt worden. In wenigen Sätzen lässt sie sich nicht beantworten, so dass an dieser Stelle nur in Auswahl auf Vorzüge des Lateinlernens hingewiesen werden kann:
  • Im Fach kann man die sehr interessante und spannende Welt der Antike viel besser kennenlernen,als das im Fach Geschichte möglich ist. Und es fällt immer wieder auf, wie sehr auch unser modernes Leben immer noch von geistesgeschichtlichen Ideen der Antike, aber auch von der lateinischen Sprache geprägt ist.
  • Latein schult in einer Zeit permanenter Reizüberflutung das genaue Hinsehen, übt das geduldige Überprüfen von (Sinn-)Hypothesen, erfordert mithin die Konzentration, die Bemühung ums Detail und die Rechenschaft über den Weg vom anfänglich vermuteten Sinn bis zur gelungenen Übersetzung. Damit  werden Eigenschaften trainiert, die für wissenschaftliches Arbeit ganz unerlässlich sind.
  • Als Sprachsystem bietet Latein das ideale Sprach-Modell, gerade weil es sich nicht mehr weiterentwickelt. Latein ist als „Mutter der europäischen Sprachen“ einerseits nicht so weit vom Deutschen entfernt, dass es uns völlig fremd wäre (wie etwa asiatische Sprachen), andererseits ist es auch nicht so vertraut, als dass der Lerner sich keine großen Gedanken mehr machen müsste. Es steht sozusagen in der „goldenen Mitte“ und erfordert ein Bemühen um die Sprache, die wegen vieler grundsätzlicher Gemeinsamkeiten auch dem bewussten Gebrauch des Deutschen bezüglich der Grammatik und des Ausdrucks zugute kommt. Am Lateinischen lässt sich gut erarbeiten, wie Sprache als System funktioniert.
  • Latein ermöglicht die Kenntnis bzw. Ableitung von Fremdwörtern, die unsere deutsche Sprache maßgeblich prägen.
  • Und nicht zuletzt haben sich Menschen schon in der Antike um ganz grundsätzliche Probleme des menschlichen Lebens Gedanken gemacht haben. Die damals versuchten Zugänge und Antworten sind auch für unsere Zeit von solch großer Bedeutung, dass man sie als „klassisch“ bezeichnet hat. Diese Antworten am Beispiel kennenzulernen und zu diskutieren, kann für einen jungen aufgeschlossenen Menschen einen erheblichen persönlichen Gewinn bedeuten.
Wenn Sie Fragen haben, kommen wir gern mit Ihnen ins Gespräch!

Fachschaft

Zurzeit unterrichten Frau Alexandra Weiß, Frau Katharina Weiß und Herr Busch das Fach Latein.  ...
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