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MINTUS-Schulpreis 2017

Gymnasium der Stadt Lennestadt gewinnt den MINTUS-Schulpreis

Informationen zum MINTUS-Preis
MINTUS, der Forschungsverbund der MINT-Didaktiken an der Universität Siegen, möchte die Aufmerksamkeit für gute Forschung und Lehre im MINT-Bereich im Kreis Olpe und Kreis Siegen-Wittgenstein weiter erhöhen. Dazu organisiert MINTUS die Verleihung des
MINTUS-Preises für schulische MINT-Aktivitäten im Kreis Olpe und Kreis Siegen-Wittgenstein, der von den Arbeitgeberverbänden gestiftet wird. Geldpreise zur Förderung von MINT an der Preisträgerschule werden an den ersten und zweiten Schulsieger in Höhe von 500€ bzw. 300€ auf der Jahresfeier von MINTUS am 13.07.2017 verliehen. Ein zusätzlicher Preis ist ein Besuch bei einem ortsansässigen Unternehmen mit besonderem Bezug zu MINT. Zur Bewerbung sind schulische MINT-Aktivitäten im Bereich der Sekundarstufe I+II an den Schulformen Haupt- Real-, Sekundar-, Gesamt-, Berufsschule und Gymnasium an einer lokalen Schule zugelassen. Zudem wird der prämierte Beitrag auf der Homepage von MINTUS veröffentlicht.
Informationen zum Schülerlabor
Das Schülerlabor hat sich zum Auftrag gemacht Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen (Erprobungs-, Mittel und Oberstufe) theoretische und praxisorientierte naturwissenschaftliche Vorgehensweisen (Denkprozesse) zu vermitteln. Selbstkritisch und problemorientiert sollen Hypothesen aufgestellt und überprüft werden. Dabei liegt das Hauptaugenmerk auf dem argumentativen Umgang eigenständig gemachter Beobachtungen. Besonders im Zusammenhang mit aktuellen politischen Situationen sollen die Schülerinnen und Schüler im richtigen Umgang mit Argumenten sensibilisiert und geschult werden (die Stärke eines Arguments und nicht die Autorität steht dabei im Fokus). Im Rahmen einer Teilnahme an den Wettbewerben Jugend forscht und Schüler experimentieren sollen die Schülerinnen und Schüler nicht nur eine naturwissenschaftliche Arbeit anfertigen, sondern auch ihre Methodik und ihre Ergebnisse vor einer Fachjury vorstellen und rechtfertigen. Im Zusammenhang mit der eigenständigen Erkenntnisgewinnung werden die Schülerinnen und Schüler von den Fachlehrern unterstützt. Methoden, wie sterile Arbeitsweisen, der Umgang mit Gefahrstoffen, Geräten und Organismen werden an die Schülerinnen und Schüler herangetragen, die anschließend die erworbenen Fertigkeiten im weiteren Projektverlauf einbinden können.
Es hat sich gezeigt, dass zukunftsrelevante, globale Probleme die Schülerinnen und Schüler besonders interessieren, sodass folgende Themenbereiche den wissenschaftlichen Arbeitsschwerpunkt im Schülerlabor bilden (die Arbeiten wurden 2015 und 2016 beim Regionalwettbewerb Jugend forscht und Schüler experimentieren in der DASA in Dortmund vorgestellt; Neben Sonderpreisen im Bereich Umwelt und regenerative Energien wurde viermal der 2. Preis vergeben; 2016 erhielt das Gymnasium der Stadt Lennestadt den Jugend forscht-Schulpreis):
Insgesamt wurden seit 2015 im Schülerlabor zwölf Arbeiten von 29 Schülerinnen und Schülern zu folgenden Fragestellungen angefertigt:
Wie wirken sich Kunststoffe und deren mit UV-Licht erzeugten Zersetzungsprodukte auf die Physiologie von Pflanzen aus? (drei Arbeiten wurden von vier Schülerinnen und Schüler bei Jugend forscht 2015 und 2016 eingereicht)
Darstellung von Goldnanopartikel und Untersuchung von möglichen toxischen und mutagenen Wirkungen auf das Darmbakterium E. Coli. (hierzu wurde eine Arbeit von drei Schülerinnen bei Jugend forscht 2015 eingereicht)
Herstellung eines Langzeitdüngers zur Wiederaufforstung tropischer Regenwälder. (hierzu wurde eine Arbeit von zwei Schülern bei Jugend forscht eingereicht)
Programmierung eines neuronalen Netzwerkes. (hierzu wurde eine Arbeit von einem Schüler bei Jugend forscht eingereicht)
Möglicher Einfluss von Medikamentenrückständen in Gewässern. (hierzu wurde eine Arbeit von einem Schüler bei Jugend forscht eingereicht)

Darstellung von Biokunststoffindikatoren. (hierzu wurde eine Arbeit von einem Schüler bei Jugend forscht eingereicht)
Röntgenstrahlsensibilität als möglicher Stressindikator bei Tieren und Pflanzen. (hierzu wurde eine Arbeit von drei Schülerinnen bei Jugend forscht eingereicht)
Herstellung eines alternativen Brennstoffes aus Nüssen und Eicheln. (hierzu wurde eine Arbeit von drei Schülern bei Schüler experimentieren eingereicht)
Konstruktion einer signalgebenden Fußmatte zum Schutz vor Einbrechern. (hierzu wurde eine Arbeit von drei Schülern bei Schüler experimentieren eingereicht)
Untersuchung von möglichen physiologischen Einflüssen von Tattoofarben bei Lumbricus terrestris. (hierzu wurde eine Arbeit von drei Schülern bei Schüler experimentieren eingereicht)

Im Schülerlabor werden z.Z. mehrere Arbeiten im Zusammenhang zu aktuellen natur¬wissen¬schaft-lichen Fragestellungen bearbeitet. Dabei werden ökophysiologische, biochemische, physikalische und mathematische Bezüge praxisorientiert umgesetzt. Dies setzt voraus, dass methodische Arbeitsweisen fachübergreifend miteinander verknüpft werden (so wurden u.a. mögliche mutagene Effekte von selbst hergestellten Goldnanopartikel bei Darmbakterien unter sterilen Bedingungen untersucht), was auch den sachgerechten Umgang mit geeigneten Laborgeräten (Spektralphotometer, Röntgengerät, Analysenwaage, etc.) voraussetzt. Die Schülerinnen und Schüler nutzen das Schülerlabor in ihren Freistunden, während der Pausen, in den Ferien und in der sonstigen unterrichtsfreien Zeit. Die Gruppen der verschiedenen Jahrgangsstufen tauschen sich untereinander zu ihren Themen aus und unterstützen sich bei ihrer Projektumsetzung gegenseitig. Regelmäßig (jede zweite Woche eine Doppelstunde und während der Pausen) nehmen die Schülerinnen und Schüler Rücksprache mit den Fachlehrern (Biologie, Chemie, Physik und Mathematik), die die Umsetzung begleiten.

Bericht in der Westfalenpost: weitere Information
Gymnasium der Stadt Lennestadt · Am Biertappen 45 · 57368 Altenhundem · Tel.: 02723 5339 · sekretariat@gymsl.de