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Kölner Dom aus einer anderen Perspektive

LK Kunst bei Sonderführung

Mit dem LK Kunst und ihrem Kunstlehrer Alexander Kurt konnten die hochmotivierten Schülerinnen eine Führung durch den Kölner Dom genießen, die es so normalerweise nicht gibt. So fanden sie sich hoch oben im zugigen Glockenturm wieder und durften dann geschwind den mitgebrachten Gehörschutz aufsetzten, denn als das Geläute begann und der Klöppel einer der riesigen Glocken das erste Mal anschlug, entstand ein sehr lauter und durchdringender Ton.

Mehrere Minuten konnten die Schülerinnen des Leistungskurses Kunst und ihr Lehrer, Herr Kurt, das Geläute des Kölner Domes aus allernächster Nähe erleben. Zuvor hatten sie in den unterirdischen Gewölben sechs Meter unterhalb des Fußbodens des riesigen Kirchenschiffes die archäologischen Grabungen besichtigt und vieles über mittelalterliche Architektur erfahren. An einer Stelle führt ein schwindelerregender Schacht von der unterirdischen Grabungsebene zehn zusätzliche Meter in die Tiefe, bis zur allertiefsten Stelle des gewaltigen Fundamentes. Das Gewicht der unterirdischen Architektur entspricht in etwa dem Gesamtgewicht des Domes, der über der Erde zu sehen ist. So baute man im Mittelalter erdbebensicher und quasi für die Ewigkeit.

Danach ging es mit einem Bauaufzug an der Außenfassade des Domes mehrere Dutzend Meter in die Höhe, ein Erlebnis, zu dem einige der Schülerinnen erst überredet werden mussten. Auf dem Weg zum Glockenturm betrat der Leistungskurs eine den Kirchenraum umlaufende Galerie, das Triforium, und weitere versteckte Winkel des Domes, die normalerweise von keinem Besucher betreten werden dürfen. Dabei lernte man einen riesigen Raum im Glockenturm kennen, in dem Statuen des Domes restauriert werden und in dem sich eine funktionsfähige Kirchenuhr aus dem 19. Jahrhundert befindet. Schließlich ging es noch weiter hinauf zum eigentlichen Ziel der Führung, den Glocken.

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