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Schaufelradbagger 285

Umgebung vom Tagebau Garzweiler

Exkursion nach Hambach und Garzweiler

Schülerinnen und Schüler vom GymSL besuchen das Rheinische Braunkohlerevier

Wie wird Braunkohle abgebaut? Welche Bedeutung hat der Braunkohleabbau eigentlich für die Energieversorgung in Deutschland? Und ist er überhaupt nach zeitgemäß? Welche Auswirkungen hat der Braunkohletagebau auf die Menschen, die Tiere und die Landschaft in den betroffenen Regionen?  Mit all diesen Fragen konnten sich die Schülerinnen und Schüler der Erdkundekurse in der Jahrgangsstufe 10 am GymSL vor Ort in Hambach und Garzweiler im Rheinischen Braunkohlerevier, dem größten Abbaugebiet dieser Art in Deutschland, auseinander setzen.
Bei subtropischen Temperaturen – zum Glück waren die Busse klimatisiert – ging es nicht nur rein in das größere der beiden Abbaugebiete, nach Garzweiler, nein, auch die Umsiedlungsstandorte Morschenich und Morschenich-Neu wurden besucht. Während Morschenich-Neu als riesiges Neubaugebiet wirkt, kann man Morschenich, am Rande des Tagebaus Hambach, als „Geisterstadt“ bezeichnen. Fast alle Menschen sind hier bereits umgesiedelt worden. Des Weiteren wurde auch das Besucher- und Informationszentrum von RWE, dem zweitgrößten Energieversorger Deutschland, in Grevenbroich besucht, als deren Gäste die Exkursion durch den Tagebau und über die kilometerlangen Rekultivierungsflächen überhaupt erst möglich war. Vor allem die riesigen Schaufelradbagger, die mehrere Quadratkilometer großen Abbaugebiete, die als enorme Gräben die Landschaft aufreißen, sowie die mit den Umsiedlungen verbundene Aufgabe ganzer Dörfer haben die Schülerinnen und Schülern besonders beeindruckt – mehr als es die bloße Auseinandersetzung mit der Thematik in den Schulbüchern je machen könnte.    
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